Online-Therapie
- flexibel, persönlich und überall erreichbar
„Psychotherapie muss sich dem Leben anpassen – nicht umgekehrt. Online-Therapie ermöglicht vielen Menschen überhaupt erst den Zugang zu regelmäßiger Unterstützung.“
- Dr. med. Ines Rittmann, Praxisinhaberin.
Psychotherapeutische Begleitung kann sowohl in der Praxis PSY4 in Regensburg als auch online per datenschutzkonformer Videosprechstunde erfolgen. Bei jedem Termin kann flexibel entschieden werden, ob die Sitzung vor Ort oder digital stattfinden soll – eine alltagstaugliche Lösung, gerade bei beruflicher oder privater Belastung.
Online-Therapie bietet eine wirksame und zeitsparende Alternative zur klassischen Sitzung – wissenschaftlich gut belegt und besonders geeignet bei Themen wie Angststörungen, Depression/Burn-out oder psychosomatischen Beschwerden. Sie lässt sich unkompliziert von zu Hause oder unterwegs nutzen, erfordert lediglich eine stabile Internetverbindung und ein Gerät mit Kamera.
Auch bei hoher Mobilität, wechselnden Aufenthaltsorten oder eingeschränkter Zeit bietet die Online-Psychotherapie verlässliche, individuell abgestimmte Unterstützung – in einem geschützten therapeutischen Rahmen.
Der erste Schritt in Richtung Veränderung ist oft kleiner als gedacht. Eine vertrauensvolle psychotherapeutische Begleitung kann helfen, innere Balance zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Die Praxis steht für moderne, fundierte und zugleich zugewandte Psychotherapie – mit Erfahrung, Flexibilität und hoher fachlicher Qualität.


Vertraulichkeit und Datenschutz auf höchstem Niveau
Der Schutz der Privatsphäre hat oberste Priorität. Die Praxis PSY4 ist so organisiert, dass ein Höchstmaß an Diskretion gewährleistet ist – auf Wunsch ist sogar ein vollständig anonymer Zugang möglich. Für alle, die den persönlichen Besuch vermeiden möchten, stellt die datenschutzkonforme Videosprechstunde eine diskrete und komfortable Alternative dar.
Auch in Bezug auf den Datenschutz werden höchste Standards erfüllt. Persönliche Daten werden streng vertraulich behandelt.

Psychosomatische Symptome
- wenn Körper und Seele zusammenwirken
Psychosomatische Symptome sind körperliche Beschwerden, deren Ursachen in der Psyche liegen. Sie sind Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels zwischen seelischer Belastung und körperlicher Reaktion. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist, diese Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen – und sie von rein körperlich verursachten Erkrankungen abzugrenzen. In der Praxis PSY4 erfolgt deshalb zunächst eine sorgfältige diagnostische Abklärung. Nur so kann eine fundierte Therapieentscheidung getroffen werden.
Der Begriff „psychosomatisch“ verweist auf die enge Wechselwirkung zwischen Psyche und Körper. Moderne Forschung zeigt, dass dieser Einfluss wechselseitig ist: Seelische Belastungen können körperliche Beschwerden auslösen – ebenso können körperliche Erkrankungen das psychische Wohlbefinden beeinflussen. Besonders starke Wechselwirkungen bestehen zwischen psychischen Prozessen und den Systemen Herz, Atmung und Verdauung.
Psychosomatische Symptome beruhen auf realen körperlichen Vorgängen, auch wenn keine organische Erkrankung nachweisbar ist. Ein klassisches Beispiel ist Herzrasen in Folge von Stress oder Angst – objektiv messbar und dennoch durch psychische Auslöser bedingt. Auch bei Symptomen wie Kopfschmerzen, Reizdarm oder Schwindel lassen sich häufig psychosomatische Zusammenhänge feststellen.
„Körperliche Symptome ohne erkennbare organische Ursache können verunsichern. Zu erkennen, dass seelische Faktoren dabei eine Rolle spielen, eröffnet oft neue Wege – und kann der erste Schritt zu spürbarer Veränderung sein.“
- Dr. med. Ines Rittmann
Psychosomatische Beschwerden betreffen zahlreiche Bereiche des Körpers. Sie treten fächerübergreifend auf und werden in der medizinischen Praxis häufig auch als funktionelle Störungen bezeichnet. Zu den häufigsten Symptomen zählen:
Verdauungssystem
Reizdarm, Übelkeit, Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung
Herz-Kreislauf-System
Herzrasen, Herzstolpern, Engegefühl in der Brust, Blutdruckschwankungen
Atmung
Atemnot, Engegefühl, Hyperventilation, chronischer Husten
Nervensystem
Schwindel, Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen, Migräne, Krampfanfälle, Gangstörungen
Bewegungsapparat
Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden
Haut
Juckreiz, Schwitzen, Hautirritationen
Frauenheilkunde
Zyklusstörungen, Schmerzen im Unterbauch, PMS
Urologie
Reizblase, Miktionsstörungen, Schmerzen im Genitalbereich
Zahnmedizin
Kiefergelenksprobleme, Zähneknirschen, Gesichtsschmerzen
All diese Symptome können organisch begründet sein – sie sollten daher zunächst sorgfältig medizinisch abgeklärt werden. In der Praxis werden dafür bestehende ärztliche Befunde gesichtet und – falls notwendig – zusätzliche Untersuchungen veranlasst.


Körper und Psyche im Zusammenspiel
Wenn Emotionen den Verlauf chronischer Erkrankungen beeinflussen
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Neurodermitis oder Asthma haben eine medizinisch klar definierte körperliche Grundlage. Dennoch zeigt die klinische Erfahrung, dass psychische Belastungen einen spürbaren Einfluss auf den Verlauf und die Intensität dieser Erkrankungen haben können. Stress, emotionale Anspannung oder ungelöste innere Konflikte wirken sich auf das Immunsystem, die Entzündungsbereitschaft oder das Schmerzempfinden aus – und können so Symptome verschärfen, Schübe auslösen oder die Regeneration erschweren.
„Auch bei organisch bedingten Erkrankungen kann die Psyche eine wichtige Rolle spielen. Emotionale Belastungen wirken oft auf verschiedenen Ebenen – sie können Beschwerden intensivieren, Rückfälle begünstigen oder die Genesung verzögern. Wer diesen Zusammenhang erkennt, kann gezielt gegensteuern und neue Wege zu Stabilität und Wohlbefinden finden.“
- Dr. med. Ines Rittmann
Ein ganzheitlicher psychotherapeutischer Ansatz, der sowohl körperliche als auch seelische Prozesse berücksichtigt, kann dabei helfen, diese Wechselwirkungen besser zu verstehen – und den Umgang mit der Erkrankung nachhaltig zu verbessern. Ziel ist es, Ressourcen zu stärken, innere Belastungen zu regulieren und so aktiv zur eigenen Gesundheit beizutragen.
Wenn der Körper Alarm schlägt
- Panikattacken verstehen und behandeln
Panikattacken beginnen oft plötzlich und scheinbar ohne Vorwarnung. Innerhalb kurzer Zeit kommt es zu intensiven körperlichen Reaktionen: Herzrasen, Zittern, Atemnot, Engegefühl in der Brust, Schweißausbrüchen, Schwindel oder Benommenheit. Viele Betroffene erleben diese Symptome als extrem bedrohlich – oft mit der Sorge, die Kontrolle zu verlieren, ohnmächtig zu werden oder gar zu sterben.
So dramatisch sich diese Situationen anfühlen, sind sie medizinisch gut einzuordnen: Panikattacken sind Ausdruck einer akuten Überaktivierung des Stresssystems – eine Schutzreaktion des Körpers auf seelische Überforderung.
„Die körperlichen Reaktionen während einer Panikattacke sind Teil eines überaktiven Stresssystems. Mit der richtigen Behandlung kann dieses Gleichgewicht wiederhergestellt und die Symptome deutlich reduziert werden.“
- Dr. med. Ines Rittmann
In der Praxis PSY4 steht am Anfang jeder Behandlung eine fundierte diagnostische Abklärung. Dabei wird geprüft, ob eine Panikstörung vorliegt oder ob die Attacken im Zusammenhang mit anderen psychischen Belastungen auftreten – etwa im Rahmen einer generalisierten Angststörung, depressiven Episode oder chronischen Stressbelastung. Auch körperliche Ursachen schließen wir – soweit notwendig – sorgfältig aus.
Die Behandlung erfolgt psychotherapeutisch, multimodal und ganzheitlich. Ziel ist es, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern auch deren Ursachen zu verstehen und nachhaltig zu verändern. Die Grundlage bildet die Verhaltenstherapie. Panikattacken sind gut behandelbar. Viele Patientinnen und Patienten berichten schon nach kurzer Zeit über mehr Sicherheit im Alltag und eine deutlich spürbare Entlastung. Die Therapie hilft dabei, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln – und langfristig mehr innere Stabilität und Lebensqualität zu erreichen.


